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Die Feiertage sind vorbei und schon wird in Aschach traditionellerweise hart auf den 64 Feldern gekämpft. Mit 259 Teilnehmern wurde zwar der Rekord knapp verfehlt, aber auch heuer wieder lässt sich das Teilnehmerfeld sehen. Das A-Turnier führt mit GM Rainer Buhmann ein Teameuropameister von 2011 das Turnier an, zweiter der Setzliste ist ein guter alter Bekannter und Turniersieger in Aschach GM Jozsef Horvath. Dahinter folgen noch 13 Internationale Meister, viele Titelträger aus aller Herren Länder - insgesamt spielen 108 Teilnehmer im A-Turnier mit. Aus Übersee spielen ein Amerikaner und ein Thailänder mit, diesem gefiel im Vorjahr - er damals war als Student in Oberösterreich - das Turnier so gut, dass er dieses Jahr extra aus seiner Heimat angereist kam. In der ersten Runde lieferten gleich zwei Oberösterreicher einen sensationelle Leistung: Ly Daniel aus Wartberg remisierte gegen Peter Schreiner und der Sauwalder Josef Lang jun. besiegte die Nummer 11 IM Janos Szabolcsi mit den schwarzen Steinen. Bravo und weiter so!

Im B-Turnier, das ebenfalls FIDE-Elo gewertet wird, spielen 86 Schachfreunde mit und dort gab es sofort eine Remisflut an den Spitzenbretter 2 und 5-9. Favoritensiege sind also nicht so leicht zu erzielen, wie man das gerne hätte. Im C-Turnier kämpfen 65 Schachfreunde um die Punkte und da verlor die Nummer 1 gleich in der ersten Runde und Brett 2 remisierte - da ist in den weiteren Runden sicherlich für Spannung gesorgt.

Ja und die Krennwurzn? Die wollte sich heuer das Leben leichter machen und im B-Turnier spielen. Aber leider wurde die Nennung nicht angenommen sondern die Krennwurzn beim Wort genommen: sie spielt bis zum "Durchnullen" zum Gaudium aller - nur die Krennwurzn findet keine so große Freude daran - im A-Turnier. Da half weder ein Protest beim Internationalen Sportsgerichtshof noch Gnadengesuche beim Bundespräsidenten und beim Papst: es bleibt dabei die Krennwurzn wird schachlich zum Abschuss freigegeben! Nun ist ja schon allgemein bekannt, dass die Krennwurzn etwas widerspenstig ist und so spielte sie in der ersten Runde auf eine bequeme und schnelle Niederlage, aber der Gegner durchkreuzte dieses hinterhältige Vorhaben und statt einer schnellen Niederlage in unter 20 Zügen musste die Krennwurzn über die volle Distanz von vier Stunden und über 40 Zügen am Brett schuften, bis sie die verdiente und erhoffte Null eintragen konnte!