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SiegertrioEs ist kalt und sonnig am Morgen in Aschach, aber ab 10 Uhr geht es heiß her auf der Bühne, die letzte Runde ist heuer so spannend wie schon lange nicht - Kurzremisen Fehlanzeige - heute wird gefightet. Erst nach einer Stunde endete die erste Partie im Spitzenfeld, aber nicht mit Remis sondern mit einem Sieg von Florian Schwabeneder - der Tag begann gut für die jungen Österreicher. Aber das waren noch nicht alle gute Nachrichten an diesem Tag, denn IM Neuman lehnte ein Remisangebot ab und überzog dann die Stellung, so dass der junge österreichische FM Lukas Handler nun mit dem Sieg alleiniger Turniersieger mit 6 Punkten wurde. Zweiter wurde IM Andreas Diermair mit 5,5 Punkten Auch der Staatsmeister IM Georg Fröwis konnte seine etwas schlechtere Stellung gegen die Nummer 1 GM Rainer Buhmann halten und damit als Dritter erstmals ein rein österreichisches Podest komplettieren. Dahinter folgten ebenfalls mit 5,5 Punkten GM Horvath, CM Sadilek und IM Koziak. In die Preisgeldränge mit 5 Punkten kamen noch IM Biti, GM Buhmann, der neue und alte Eferdinger Bezirksmeister Florian Schwabeneder und IM Rogulj.

Die Siegerehrung war für 16 Uhr geplant, aber es kommt ja immer anders als man denkt, denn Brett 6 IM Rogulj und IM Biti nutzten den Zeitaufschlag und spielten 126 Züge bis 16:45 Uhr, um sich dann doch auf Remis aufgrund der 50 Zügeregel zu einigen.

Das B-Turnier gewann Dr. Josef Kainz (Startnummer 10) aus Graz vor der Nummer 2 Kiaras Pretterhofer und dem Hartkirchner Christian Fugger. Die Nummer 1 Florian Mostbauer landete auf Platz 4 und Anze Borisek aus Slowenien komplettiert als Fünfter die Preisgeldränge. Den Kategoriepreis unter 1800 Elo ging an den Freistädter Martin Atteneder.

Das C-Turnier wurde eine Beute des elolosen Adnan Rexhepi, der mit einem Sieg in der letzten Runde keinen Zweifel aufkommen ließ. Zweiter wurde die Startnummer 2 Markus Friedl gefolgt von der Nummer 40 Daniel Morgunov, der auch Sieger der Kategorie unter 1450 Elo wurde. Durch die zweite Niederlage landete die Nummer 1 nur auf dem siebten Endrang.

Morgengrauen bei der Krennwurzn und als sie munter wurde, war die Partie bereits verloren, aber verschlafen wie sie nun einmal vormittags ist, vergaß sie aufs Aufgeben und fasste später sogar den Mut Remis anzubieten - erst als dieses angenommen wurde, erkannte die Krennwurzn, dass sich die Wolken in der Stellung bereits verzogen haben und eigentlich schon die Sonne scheint. Aber so ist die Krennwurzn nun mal - keine Ahnung vom Schach und dennoch große Freude daran!

Besuchen Sie in den nächsten Tagen die Internetseite www.aschach.at/schach denn es wird noch ein Interview mit GM Rainer Buhmann veröffentlicht werden, der zum Turnier und zu aktuellen Themen Rede und Antwort gestanden hat.

Bleibt mir nur noch allen Teilnehmern und Lesern alles Gute für 2013 zu wünschen und den Wunsch auf ein Wiedersehen beim 22. Donauopen 2013 im malerischen Donaumarkt Aschach zu äußern!