Morgengrauen und leichter Regen und Nebel in Aschach, aber dennoch fanden beinahe alle Spieler rechtzeitig den Weg ans Brett, um den Doppelrundentag in Angriff zu nehmen. So hatte das eingespielte Schiedsrichterteam um FA Günter Almer keinerlei Probleme und konnte sich darum kümmern der Eisenbahn ihr Recht auf Durchfahrt zu gewährleisten – leider haben sich wieder ein paar Turnierteilnehmer zu nahe an den Schienen geparkt.

 

Kommen wir zum Geschehen an den Brettern. Die erste Überraschung lieferte Jeffrey Haskel aus den USA mit seinem Sieg gegen die Nummer 3 IM Vitali Koziak, später musste dann die Nummer 6 IM Blazimir Kovacevic gegen Maximilian Sadilek die Segeln streichen – ebenso wie IM Branco Rogulj gegen das Jungtalent Hans Christian Huber aus der Steiermark. Die IMs Knoll und Jurek mussten bereits das zweite Remis abgeben und wer denkt es kann nicht schlimmer kommen, der sollte übersieht, dass IM Janos Szabolci - die Nummer 11 - mit zwei Niederlagen ins Turnier gestartet ist. Einzig die Großmeister Buhmann und Horvath zeigen sich vom Leid der Titelträger unbeeindruckt und haben noch eine weiße Weste.

Besser lief es für die Favoriten im B-Turnier - nur Stanko Dumancic gewann gegen die Nummer 3 ansonsten war es ein guter Vormittag für die Favoriten. Auch im C-Turnier setzten sich an den vorderen Brettern die Elofavoriten durch.

Bei der Krennwurzn lief vorerst alles wunschgemäß nach Plan B-Turnier 2013. Die Auslosung sah vor dass die Krennwurzn gegen eine junge Dame spielen durfte – es ist nicht nur für die Krennwurzn angenehmer in ein nettes Gesicht statt in den Spiegel zu blicken. Zudem ging die Dame nachdrucksvoll auf die Krennwurzn los und wieder um den 20. Zug sah es nach einer schönen Niederlage aus, dann aber ein schlimmer Zeitnotfehler und die Krennwurzn war im Dauerschach gefangen. Aus der Traum – nächstes Jahr wieder als Karpfen im Haifischbecken – das Leben ist hart, aber ungerecht!