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Wie zu erwarten war, wurde heute auf der Bühne hart gekämpft – nur auf Brett 14 abseits der Chancen auf Preisgeldränge gab es nach einer halben Stunde ein schnelles Remis. Nach über zwei Stunden war dann auf Brett 12 das nächste Remis zu vermelden. Später endet dann Brett 2 GM Jan Krejci gegen IM Andreas Diermair remis und IM Josef Jurek verlor gegen IM Peter Schreiner, sodass die Entscheidung über den Turniersieg am ersten Brett fallen musste. GM Dusan Popovic konnte ein paar Ungenauigkeiten der 13jährigen WIM Zhansaya zu einem Schwarzsieg und damit zum alleinigen Turniersieg mit 6 Punkten ausnutzen. Auf dem zweiten Platz landete auch heuer mit IM Andreas Diermair wieder ein junger Österreicher vor dem Sieger von 2010 GM Jan Krejci der als Dritter das Podium komplettierte.

 Im B-Turnier opferte der Gegner von Christian Fugger eher unfreiwillig einen Bauern und bot dann Remis an. Christian Fugger nahm das Remisangebot an und sicherte sich damit als Ersten den Turniersieg mit 6 Punkten vor Siegfried Voglmayr und Lukas Kepplinger mit jeweils 5,5 Punkten. Ebenfalls mit 5,5 Punkten, aber mit schlechterer Zweitwertung verpasste Daniel Morgunov das Podest knapp.

Mit den schwarzen Steinen siegte Dr. Felix Mednikov gegen Vanessa Stallinger und sicherte sich als Einziger mit 6,5 Punkten den Turniersieg vor der Startnummer 1 Markus Friedl dem ein Sieg in der letzten Runde zum alleinigen 2. Platz mit 6 Punkten reichte. Den 3. Rang mit 5,5 Punkten sicherte sich Robert Hoffmann, der sich nach Zweitwertung vor Daniyar Ashirov , dessen Tochter im A-Turnier ebenfalls in die Preisgeldränge kam.

 Ein ganz anderer Kampf spielt sich fast unbemerkt von der Öffentlichkeit ab und geht in der Verlängerung. Sowohl Anton Pleimer als auch Robert Hofmann halten aktuell bei 22/22 Turnierteilnahmen und die Entscheidung wird zumindest einmal verjährt.

 Die Geldpreise sind in Aschach immer gesichert und druckfrisch, da die regionale Raiffeisen Bank www.raiffeisen-ooe.at/eferding ein langjähriger Hauptsponsor des Turnieres ist und wer sein Glück nach einem Preisgeldgewinn oder aber nach einer Pechsträhne im Turnier herausfordern möchte, der kann bei einem weiteren Sponsor, dem Casino Linz, 

http://www.casinos.at/content.aspx?muid=a8e70605-9fd8-40cd-9a12-1126bfe89866

ab20 Uhr einen unglaublicher Silvesterabend mit Kabarett „Die Querdenker: „Echte Tricks und falsche Wunder“ erleben und möglicherweise sein Preisgeld vermehren!

 Einer massiven Bedrohung sah sich heute die Krennwurzn ausgesetzt, denn ein paar junge „Schachfreunde“ drohen mit der Gründung eines „Krennwurzn Fanclubs“. Aber die Krennwurzn hat die Hoffnung, dass die heutige Silvesternacht die Festplatte der Jungen löscht und sich der Vorsatz wie so viele Neujahrsvorsätze in Luft auflöst.

Die Krennwurzn wünscht allen Schachfreunden und Lesern Prosit 2014 und hofft auf ein Wiedersehen in Aschach – dem Turnier bei Freunden!