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Auf den ersten drei Brettern wurden die Punkte geteilt – allerdings nicht schnell, sondern doch nach härteren Kämpfen. Dahinter folgten schwierige Partien für die Elofavoriten, denn die Startnummer 18 WIM Zhansaya Abdumalik schlug mit den weißen Steinen die Nummer 8 IM Milan Pacher und am Brett dahinter schlug die Startnummer 21 IM Josef Jurek mit den schwarzen Steinen die Startnummer 1 GM Nikola Sedlak, der sich daraufhin vom Turnier abmeldete. Nach dem Schweizergambit auf Raten in den ersten beiden Runden, konnte sich der Gewinner von 2011 keinen Punkteverlust mehr leisten, riskierte zu viel und es ist schön zu sehen, dass auch starke Spieler verlieren, wenn sie Remisstellungen unbedingt gewinnen wollen und dann blind für die Risiken, werden, die überall lauern. Ebenfalls aus dem Titelrennen sein dürfte der Vorjahressieger FM Lukas Handler, der gegen die Nummer 3 GM David Arutinian verlor.

 Wie im A-Turnier trennte sich das erste Brett remis, sodass auch hier kein Spieler mehr mit 5 Punkten in der Rangliste zu finden ist. Den beiden Führenden Fugger und Ly folgen nun vier Spieler mit vier Punkten – für Spannung im Kampf um den Titel ist auch hier gesorgt.

 Obwohl im C-Turnier heute auf den ersten vier Brettern die Elofavoriten gewann und damit auch Alexander Schobesberger seine weiße Weste verlor, schaut der Blick auf die Rangliste immer noch nicht so toll für die Favoriten aus. Es führen mit 4,5 Punkten die Startnummer 18 Wilhelm Edlinger und die Startnummer 21 Dr. Felix Mednikov, die morgen versuchen müssen die dahinter doch noch aufkommenden Startlistenersten auf Distanz zu halten.

 Gestern hatten die Schiedsrichter, die neuen Ansteckkärtchen der FIDE auf der Brust und so sind sie doch ein wenig aufgefallen, heute waren es dann wieder unauffällig unterwegs – und das macht für viele Aschach so beliebt – das Organisationsteam und das Schiedsrichterteam arbeiten ruhig und sachlich im Hintergrund. Niemand will sich in der Vordergrund spielen und dafür und die geleistete Arbeit möchte die Krennwurzn stellvertretend für viele Schachfreunde einfach nur DANKE sagen!

 Auch heuer stattet der Schachfotograph FM Peter Kranzl dem Turnier einen Besuch mit seiner Kamera ab. Seine einzigartigen, sehenswerten Fotos können Facebooknutzer schon unter 

https://www.facebook.com/peter.kranzl/media_set?set=a.10201520310874556.1073741844.1380247023&type=1

bewundert – jene die Facebook nicht nutzen, können ab Jahresbeginn 2014 diese auch auf seiner Homepage http://www.chezrene.at/ finden. Dort sind auch viele andere österreichische Schachevents mit hervorragenden Fotos und Stimmungen zu finden – die Seite ist immer einen Besuch wert und vielleicht finden Sie sich selbst oder einen Bekannten auf den Fotos!

 Die Krennwurzn hatte es heute mit einem jüngeren Spieler zu tun und wer die Krennwurzn kennt, der kann den Satz schon gar nicht mehr hören: „Willst Du gegen einen jungen Spieler punkten, dann musst Du das heute tun, denn in einem Jahr ist der noch stärker und Du nur noch ein Jahr älter!“ Das Problem dabei ist, dass die Jungen aufgrund des Spielstärkenvorteils nicht freiwillig gewillt sind, Punkte abzugeben. Aber nach einer interessanten Partie, scheiterte die Krennwurzn nur an der eigenen Regelunkenntnis. Ja, die Krennwurzn drohte undeckbar Matt in eins, konnte aber den Zug nicht mehr ausführen, da sie ihrerseits bereits unwiderruflich Matt war und dem jugendlichen Gegner die Kinderregel, dass wenn man nach dem Matt selbst Matt setzen kann, die Partie Remis ist, aufgrund des fortgeschrittenen Alters schon in Vergessenheit geraten ist.