Zur 23. Auflage fanden fast 250 Spieler wieder den Weg in den malerischen Schiffermarkt Aschach an der Donau. Im A-Turnier rittern sich 93 Schachfreunde, darunter 5 GM, 8 IM und 11 FM um den Turniersieg. Angeführt wird die Setzrangliste von der Nr. 151 der aktuellen FIDE-Weltrangliste, dem Franzosen Andrei Istratescu mit 2627 Elo. Mit 99 Teilnehmern hat das B-Turnier die Nase wieder vorne und auch dort wird ein harter Kampf um die Ränge erwartet. 57 Schachfreunde kämpfen heuer im C-Turnier bei verbesserten Platzbedingungen. Eine weitere Neuerung ist, dass der Veranstalter heuer Side-Events anbietet. Weitere Infos und die aktuellen Ergebnisse finden Sie unter http://www.donauopen.at rasch im Internet. 

1. Runde 

Da lief es durchwegs gut für die Favoriten im A-Turnier, aber es gab doch mehr Remisen als eine Hand Finger hat – hervorheben möchte ich jene von Anna-Lena Schnegg gegen die Nummer 8 IM Tamas Petenyi und Dominik Horvath gegen die Nummer 11 FM Kristof  Juhasz. Noch schlimmer kam es ab Brett 40 für die Elofavoriten Traunwieser, Stadler und Lang, die gegen junge Gegnerschaft den ganzen Punkt abgeben mussten.

Im B-Turnier musste schon die Nummer 3 Langensteiner gegen Wilplinger einen halben Punkt abgeben und auf Brett 5 entführte der gut bekannte Robert Spitzl, er spielt in Aschach schon im A, B und C-Turnier mit, seinem Gegner Mesaros sogar den ganzen Punkt – dieses Schicksal ereilte auch der Nummer 15  Dumancic und es gab noch viele Remisen – einmal sogar vier in der Reihe.

Auf Brett 13 im C-Turnier musste gerade ein König als Favorit den vollen Punkt abgeben und nun erscheint es der Krennwurzn unklar, ob das Turnier mit einem punktelosen König überhaupt weitergespielt werden kann, zumal zwar Damen, aber keine Läufer, Springer und Bauer auf der Setzliste zu finden sind!

Und was ist mit der Krennwurzn los? Die spielt heuer aufgrund eines Todesfalles in der Familie nicht mit, verfolgt aber dennoch das Turnier aus der Ferne und wird wie gewohnt für Sie berichten.