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Zur 24. Auflage – das halbe Duzend ist nun voll - fanden über 250 Spieler wieder den Weg in den malerischen Schiffermarkt Aschach an der Donau. Das A-Turnier ist diesmal mit 103 Schachfreunden sehr gut besetzt, aber vor allem die Stärke des Turniers ist beeindruckend: 9 Großmeister und 9 Internationale Meister sind am Start – für Spannung ist jedenfalls gesorgt. Angeführt wird die Setzliste vom Weißrussen GM Nikita Maiorov (2566). Hatte bisher das B-Turnier knapp die Nase bei den Teilnehmern vorne, so fanden sich heuer nur 79 Schachfreunde ein, um den Turniersieg unter sich auszuspielen. 74 Schachfreunde kämpfen heuer im C-Turnier bei verbesserten Platzbedingungen. Eine weitere Neuerung ist, dass der Veranstalter heuer Side-Events anbietet.

 1. Runde

 Gottseidank zog nachmittags etwas der Nebel in Aschach ein, denn in der Sonne im Umland gab es frühlingshafte Temperaturen und niemand käme auf die Idee eines der schönsten Winteropen mitzuspielen. Eine lokale Sensation schaffte der Oberösterrreicher Wilhelm Kirchmayr, der mit den schwarzen Steinen gegen den finnischen IM Miikka Maki-Uuro ein Remis erzielen konnte. Ebenfalls mit den schwarzen Steinen erzielte die Nummer 91 Margot Landl gegen die Nummer 40 einen vollen Erfolg! 

 

 Im B Turnier gab es auch in der ersten Runde schon einige Überraschungen – es begann auf Brett 9 mit einem Remis und auf Brett 11 konnte die Nummer 50 des Turniers Michael Brummer mit den schwarzen Steinen den vollen Punkt bei sich eintragen. Angeführt wird die Startliste von Alois Schwabeneder aus Grieskirchen.

 Im C Turnier mussten die Favoriten schon früh Punkte abgeben, das Urgestein Sepp Passecker musste auf Brett 2 gegen einen König (Startnummer 37) ins Remis einwilligen und auf Brett 3 bezwang ein Bauer (Startnummer 38) Karl Fleckenstein. Ja Favoriten haben es nicht immer leicht, aber das Turnier dauert ja noch ein paar Runden!

 Die Krennwurzn ist heuer wieder mit von der Partie und auch gesund und munter, denn sie hatte viel zu meckern: überraschenderweise wieder Schwarz in der ersten Runde, einen (zu) starken Gegner, der überraschenderweise nicht auf krennwurzische Tricks hineingefallen ist, und damit blieb wenig überraschend mit der Null am Ende über. Die siebenfache Null das ist ja bekanntermaßen das Ziel der Krennwurzn, um endlich von den Qualen des A-Turniers befreit zu werden. Aber das ist nicht so leicht, obwohl heute die 66. Niederlage im 132. Anlauf die 50% Niederlagenqoute hergestellt hat, bleiben doch immer wieder eine paar Krümel für die Krennwurzn über.