Wie stark das A-Turnier besetzt ist, kann man schon alleine an der Tatsache erkennen, dass es bereits in dieser Runde zu einem Großmeisterduell gekommen ist, dass der Vorjahressieger  Jozsef Horvath und heurige Nummer 5 gegen Mikhail  Ivanov für sich entscheiden konnte. Nicht ganz so gut lief es für GM-Kollegen  Popovic und Tratar, die mit den schwarzen Steinen nur die Punkte teilen konnten. Ausgezeichnet läuft das Turnier für den Schachfreund Jörg Hanisch (Nr. 38) der am Vormittag wie berichtet einen IM besiegen konnte und am Nachmittag dies auch gegen den GM Vladimir Sergeev (Nr. 8) tat.

Für die Krennwurzn lief es vorerst optimal, sie stand schlecht, dann schlechter und dann auf Verlust. Doch dann geschah das Unvorstellbare: der Gegner schlug sie mit den eigenen Waffen. Mit einem lupenreinen „game changer“ nach bester Krennwurzn Art stellte er die bereits gewonnene Partie ein! Und wenn Sie sich jetzt denken, die Krennwurzn freut sich diebisch über den Punkt und das Glück, dann irren Sie aber gewaltig, die Krennwurzn kocht vor Eifersucht, denn so schöne Züge darf einfach nur die Krennwurzn finden!

 

Eins, zwei, drei, schnell die vollen Punkte herbei … dachten sich die ersten drei der Setzliste im B-Turnier. Dahinter ging es ein wenig bunter zu und so mancher erzielten nicht die Punkte, die vorher erträumt wurden. Es sind noch sechs Spieler mit weißer Weste unterwegs und die entscheidenden Runden kommen noch.

Im C-Turnier lassen die jungen Bauer (Nr. 38) und Fuchs (Nr. 18) nichts anbrennen und führen gemeinsam mit zwei älteren Schachfreunden mit Startnummern jenseits der 10 ungeschlagen das Feld an. Wo die Favoriten sind, das konnten wir in der Kürze der Zeit leider nicht mit ausreichender Genauigkeit feststellen, aber es ist ja noch nicht aller Tage Abend – auch wenn heute die Playersparty ab 22 Uhr angesagt ist!